Wahl der Führungskräfte
«There has never been a person who did something that mattered without pissing people off». Ryan Holiday
Wirksame Markenführung braucht starke Persönlichkeiten, die sich in den Dienst der Organisation stellen und bestimmten Grundsätzen folgen. Frei nach Warren Buffett: «We don’t have to be smarter than the rest. We just have to be more disciplined than the rest.»
Fredmund Malik: «Falsch verstandenes Spezialistentum ist eine der, wenn nicht überhaupt die wesentliche Ursache für die so oft beklagten Kommunikationsprobleme […]»
«Inzwischen ist ja überall die Forderung nach ganzheitlichem und vernetztem Denken zu vernehmen. […] Was ist das, ganzheitliches Denken? Was wird da von den Menschen verlangt? […] Man muss ja schon froh sein, wenn er gelegentlich richtig denkt, aber ganzheitlich? Diese Forderung ist unerfüllbar. Erfüllbar hingegen ist eine andere Forderung: nämlich an die Ganzheit zu denken. […] Der Mitarbeiter kann es lernen; und als Führungskraft gehört es zu den ersten Aufgaben, den Mitarbeitern die Ganzheit vor Augen zu führen.»
Besonders effektive Markenführer sind spezialisierte Generalisten. Sie sind äusserst empfindsame Systemdenker und können ihre intellektuelle Vielfalt sowie geistige Beweglichkeit im Kontext des Unternehmens einbringen. Branchenerfahrung ist hingegen ein untergeordneter Faktor.
Wenn Sie eine solche Funktion noch nicht in Ihrem Unternehmen haben, kreieren Sie eine Marken-Fachstelle, eine Chief Brand Officer oder dergleichen, nahe bei der Unternehmensführung.
Egal, wie Sie es nennen: Sorgen Sie dafür, dass Führungskräfte durch Schulung und Training stets erinnert werden, in welchem Dienst sie stehen und was für den Fortbestand der Organisation besonders relevant ist.
«Culture is crucial of the effective functioning of your team; you should become obsessed by it.» Simon Birkenhead
«Senior executives spend all day thinking about strategy and the reasons certain decisions are made, it is easy to forget that others aren’t exposed to these decisions. The why often gets left out of the objective-setting process and managers can fail to effectively explain how each person’s work has impact beyond their bubble.» Simon Birkenhead
In der Rekrutierung liegt der Fokus oft auf den falschen Faktoren. Anstatt die Stärken zu bewerten, wird nach dem gesucht, was möglicherweise nicht passt. Dieses Vorgehen führt zwangsläufig ins Mittelmass.
Frei nach Fredmund Malik: «Die erste Pflicht eines Managers ist herauszufinden, was die Stärken sind. Und die zweite ist es, die Aufgaben so zu gestalten, dass bestmögliche Deckung entstehen kann zwischen dem, was die Person kann, und dem, was sie zu tun hat.» Das ist das was man bei allen guten Führungskräften beobachten kann. Sie kümmern sich wenig bis gar nicht um die Schwächen der Menschen. Diese interessieren sie nicht, weil sie darauf nichts aufbauen können. Sie interessieren sich auch deshalb nicht, weil sie erhebliche Zweifel haben, daran etwas ändern zu können. «Und man wird etwas vielleicht noch Wichtigeres beobachten: Die Motivationsprobleme verschwinden ganz einfach. Man braucht nämlich niemanden zu motivieren, dort gut zu sein, wo er gut ist.»
«Wenn in einer Organisation die Einstellung – nennen wir sie Kultur – dadurch geprägt ist, dass man etwa sagt: Herr Müller ist zwar ein ausgezeichneter Informatiker, aber er ist ein schwieriger Mensch, er ist nicht kooperativ, nicht teamfähig, nicht motiviert: Wir wollen uns von ihm trennen.» Dann hat man gegen die Grundsätze guten Managements verstossen.
Schauen Sie genau hin
«For most of us, brand happens while we’re doing something else.»
Marty Neumeier
Das kaufmännische Potenzial der selbstähnlichen Markengestaltung ist für viele unbegreiflich, da wir Menschen nicht auf exponentielle Ereignisse trainiert sind. Deshalb ist der Fokus des unternehmerischen Alltags oft woanders. Die Teilnahme am Spiel ist jedoch nicht optional.
Stärken Sie die Voraussetzungen für erhöhte Selbstbestimmung und Leistungsfähigkeit Ihrer Organisation durch selbstähnliche Markenführung.
Überprüfen und passen Sie die strategischen Grundlagen an, auf denen Ihre Markenidee und Kommunikation basieren und wie Entscheidungen getroffen und begründet werden. Achten Sie besonders auf die inhaltliche und stilistische Kontinuität Ihrer Botschaften und stellen Sie sicher, dass Ihre Marke die nötige Kraft systematisch entfalten kann.
Optimieren Sie, wo möglich – und bestenfalls, wo nötig.
Birkenhead, S. 2021
Managing People
Housel, M. 2024
Same as Ever
What never changes in a changing world
Malik, F. 2024
Was lässt sich nachts nicht schlafen?
Erste Hilfe für Führungskräfte
Greene, R. 2018
The Laws of Human Nature
Hirte © Venus Major, Enzo Ferrari, 1983 © Ferrari, Löwen © Birger Strahl, Illustration: Chancengleichheit © Unbekannt, Idee: Hans Traxler (*1929)
© 2000 - 2026 Pfyl Markengestaltung
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